Die infektiöse Endokarditis ist eine mikrobielle Infektion des Endokards, die vorwiegend die Herzklappen betrifft und …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die infektiöse Endokarditis ist eine mikrobielle Infektion des Endokards, die vorwiegend die Herzklappen betrifft und zur Bildung von Vegetationen führt. Sie kann akut oder subakut verlaufen und ist unbehandelt mit einer hohen Letalität verbunden. Die Erkrankung erfordert eine rasche Diagnostik und aggressive antimikrobielle Therapie, häufig in Kombination mit chirurgischer Intervention.
MERKE
Die infektiöse Endokarditis ist ein kardiologischer Notfall mit hoher Mortalität, der eine sofortige Diagnostik und Therapie erfordert.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz der infektiösen Endokarditis beträgt etwa 3-10 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Jahr in Deutschland. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen, wobei der Altersgipfel zwischen 50 und 70 Jahren liegt. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Erregerspektrum verändert, wobei Staphylokokken zunehmend Streptokokken als häufigste Erreger ablösen.
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