Kammerflimmern ist eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, bei der unkoordinierte, hochfrequente elektrische …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Kammerflimmern ist eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, bei der unkoordinierte, hochfrequente elektrische Erregungen im Ventrikelmyokard zu einer funktionellen Asystolie führen. Es besteht kein effektiver Auswurf mehr, sodass innerhalb von Sekunden ein Kreislaufstillstand eintritt. Ohne sofortige Behandlung führt Kammerflimmern innerhalb von drei bis fünf Minuten zum hypoxischen Hirntod.
MERKE
Kammerflimmern ist ein defibrillierbarer Rhythmus und erfordert sofortige elektrische Defibrillation als einzig wirksame Therapie.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Kammerflimmern ist die häufigste Ursache des plötzlichen Herztodes und für etwa 80 Prozent der präklinischen Kreislaufstillstände verantwortlich. Die Inzidenz des plötzlichen Herztodes in Deutschland liegt bei etwa 100.000 Fällen pro Jahr. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter und bei bestehender koronarer Herzkrankheit deutlich ansteigt.
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