Die koronare Herzkrankheit ist eine chronische Erkrankung der Herzkranzgefäße, die durch atherosklerotische Plaques zu …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die koronare Herzkrankheit ist eine chronische Erkrankung der Herzkranzgefäße, die durch atherosklerotische Plaques zu einer Verengung der Koronararterien führt. Diese Stenosierung verursacht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf des Myokards. Die KHK ist die Manifestation der Atherosklerose an den Koronararterien und umfasst das gesamte Spektrum von stabiler Angina pectoris bis zum akuten Koronarsyndrom.
MERKE
Die KHK ist die häufigste Todesursache in den westlichen Industrienationen und Hauptursache der Herzinsuffizienz.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Lebenszeitprävalenz der KHK beträgt in Deutschland etwa 9,3 Prozent bei Männern und 6,4 Prozent bei Frauen. Männer erkranken durchschnittlich 10 Jahre früher als Frauen, wobei das Risiko bei Frauen nach der Menopause deutlich ansteigt. Die Inzidenz steigt mit dem Alter stark an und erreicht ihren Höhepunkt zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr.
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