Das kolorektale Karzinom ist ein maligner epithelialer Tumor des Dickdarms (Kolon) oder des Mastdarms (Rektum), der in …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Das kolorektale Karzinom ist ein maligner epithelialer Tumor des Dickdarms (Kolon) oder des Mastdarms (Rektum), der in über 95 Prozent der Fälle als Adenokarzinom auftritt. Es entsteht meist über die Adenom-Karzinom-Sequenz aus gutartigen Vorstufen (Polypen) über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren. Das kolorektale Karzinom ist eines der häufigsten malignen Tumoren in Deutschland und stellt die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache dar.
MERKE
Die Adenom-Karzinom-Sequenz dauert durchschnittlich 10 Jahre - daher Vorsorgekoloskopie ab 50 Jahren alle 10 Jahre.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Das kolorektale Karzinom ist mit etwa 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung bei beiden Geschlechtern. Der Altersgipfel liegt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr, wobei Männer etwas häufiger betroffen sind als Frauen (Verhältnis etwa 1,4:1). Die 5-Jahres-Prävalenz beträgt etwa 260.000 Betroffene in Deutschland, die Inzidenz liegt bei circa 50 pro 100.000 Einwohner pro Jahr.
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