Die Leberzirrhose ist das irreversible Endstadium chronischer Lebererkrankungen, gekennzeichnet durch einen diffusen …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Leberzirrhose ist das irreversible Endstadium chronischer Lebererkrankungen, gekennzeichnet durch einen diffusen fibrotischen Umbau der Leberarchitektur mit Ausbildung von Regeneratknoten. Es kommt zu einem fortschreitenden Verlust funktionsfähigen Leberparenchyms mit konsekutiver Leberinsuffizienz und portaler Hypertension. Die normale Läppchenstruktur der Leber wird durch bindegewebige Septen und Pseudolobuli ersetzt.
MERKE
Leberzirrhose ist IRREVERSIBEL - nur die Lebertransplantation ist kurativ. Die zwei Hauptfolgen sind Leberinsuffizienz und portale Hypertension.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der Leberzirrhose in Deutschland beträgt etwa 250 pro 100.000 Einwohner, wobei Männer etwa doppelt so häufig betroffen sind wie Frauen. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Die Leberzirrhose ist die zehnthäufigste Todesursache in westlichen Industrieländern und für etwa 1-2% aller Todesfälle verantwortlich.
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