Die Lungenarterienembolie ist ein akuter partieller oder vollständiger Verschluss einer oder mehrerer Lungenarterien …
8 Folien
·
≈ 4 Minuten
AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
ZUM ERSTEN MAL HIER?
Eine Tafel ist ein Thema in Folien. Blättern Sie durch, beantworten Sie die Prüfungsfragen — Ihr Stand wird gespeichert.
← → blättern · Leertaste weiter
Kostenlos mit Konto · 3 Folien zur Probe ohne Anmeldung
I.
DEFINITION
Die Lungenarterienembolie ist ein akuter partieller oder vollständiger Verschluss einer oder mehrerer Lungenarterien durch eingeschwemmte Thromben, die in über 90 Prozent der Fälle aus dem tiefen Venensystem der unteren Extremitäten oder des Beckens stammen. Sie stellt zusammen mit der tiefen Beinvenenthrombose das klinische Spektrum der venösen Thromboembolie dar. Die Erkrankung ist ein potenziell lebensbedrohlicher Notfall mit einer Letalität von bis zu 30 Prozent bei unbehandelten Fällen.
MERKE
Die Lungenarterienembolie und die tiefe Beinvenenthrombose sind zwei Manifestationen derselben Erkrankung: der venösen Thromboembolie.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz der Lungenarterienembolie beträgt etwa 100 bis 200 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Jahr in Deutschland. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an, wobei Patienten über 70 Jahre ein bis zu zehnfach erhöhtes Risiko haben. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen, wobei bei jüngeren Frauen durch hormonelle Kontrazeption ein erhöhtes Risiko besteht.
KOSTENLOS MIT KONTO
Die ganze Tafel — mit Ihrem kostenlosen Konto.
Folie für Folie durch jedes Thema, mit Fragen, Markierungen, Notizen und Fortschritt auf allen Geräten.