Das Lungenödem bezeichnet eine pathologische Flüssigkeitsansammlung im Interstitium und in den Alveolen der Lunge, die …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Das Lungenödem bezeichnet eine pathologische Flüssigkeitsansammlung im Interstitium und in den Alveolen der Lunge, die zu einer schweren Beeinträchtigung des Gasaustausches führt. Es handelt sich um einen lebensbedrohlichen Notfall, der einer sofortigen Therapie bedarf. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen dem kardialen (hydrostatischen) und dem nicht-kardialen (permeabilitätsbedingten) Lungenödem.
MERKE
Lungenödem bedeutet Wasser in der Lunge - kardial durch Rückstau, nicht-kardial durch Membranschaden.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Das kardiale Lungenödem ist eine der häufigsten Ursachen für notfallmäßige Krankenhauseinweisungen bei älteren Patienten. Die Inzidenz steigt mit dem Alter deutlich an und betrifft überwiegend Patienten über 65 Jahre. Männer sind aufgrund der höheren Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen häufiger betroffen als Frauen.
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