Lymphome sind maligne Erkrankungen des lymphatischen Systems, die von B-Lymphozyten, T-Lymphozyten oder natürlichen …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Lymphome sind maligne Erkrankungen des lymphatischen Systems, die von B-Lymphozyten, T-Lymphozyten oder natürlichen Killerzellen ausgehen. Sie werden grundsätzlich in Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome unterteilt, wobei die Non-Hodgkin-Lymphome mit etwa 85 Prozent aller Lymphome die größere Gruppe darstellen. Die Erkrankung manifestiert sich typischerweise durch schmerzlose Lymphknotenvergrößerungen und kann sich auf weitere lymphatische Organe sowie extralymphatisches Gewebe ausbreiten.
MERKE
Hodgkin-Lymphom: Reed-Sternberg-Riesenzellen pathognomonisch. Non-Hodgkin-Lymphom: Heterogene Gruppe ohne Reed-Sternberg-Zellen.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz der Non-Hodgkin-Lymphome beträgt etwa 15-20 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr mit steigender Tendenz im höheren Lebensalter, Altersgipfel liegt bei 60-70 Jahren. Das Hodgkin-Lymphom zeigt eine bimodale Altersverteilung mit einem ersten Gipfel zwischen 20-30 Jahren und einem zweiten nach dem 60. Lebensjahr. Männer sind bei beiden Lymphomtypen etwas häufiger betroffen als Frauen mit einem Verhältnis von etwa 1,5:1.
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