Die Kenntnisprüfung fragt Opioide und das WHO-Stufenschema regelmäßig in klinischen Szenarien ab, die Dosisberechnung, Opioid-Rotation, Kontraindikationen bei Organinsuffizienz und Notfallmanagement kombinieren. Kandidaten müssen die Opioid-Äquivalenzdosen auswendig kennen (Morphin oral = Referenz; Oxycodon oral = 1,5–2×; Hydromorphon oral = 5–7,5×; Fentanyl TTS 25 µg/h ≈ 60 mg Morphin oral/d). Die häufigsten Fehler sind: Morphin bei GFR <30 ml/min verordnen, Fentanyl-TTS zur Titration einsetzen, Tramadol mit SSRI kombinieren ohne Serotonin-Syndrom zu bedenken, und Naloxon bei Opioid-Abhängigen als vollen 0,4-mg-Bolus geben (statt titriert). Das WHO-Stufenschema muss mit den fünf Grundprinzipien ('by the mouth', 'by the clock', 'by the ladder', 'for the individual', 'with attention to detail') sicher beherrscht werden. Prüfer fragen gezielt nach der Bedarfsmedikation (1/6 der Tagesdosis)