Der Pneumothorax bezeichnet eine pathologische Luftansammlung im Pleuraspalt zwischen Pleura visceralis und Pleura …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Der Pneumothorax bezeichnet eine pathologische Luftansammlung im Pleuraspalt zwischen Pleura visceralis und Pleura parietalis, die zu einem teilweisen oder vollständigen Kollaps der betroffenen Lunge führt. Durch den Verlust des physiologischen Unterdrucks im Pleuraspalt (normalerweise -5 bis -8 cmH2O) kann sich die Lunge nicht mehr adäquat entfalten. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Spontanpneumothorax und traumatischem Pneumothorax.
MERKE
Pneumothorax = Luft im Pleuraspalt mit Aufhebung des physiologischen Unterdrucks und konsekutivem Lungenkollaps.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Der primäre Spontanpneumothorax betrifft vor allem junge, schlanke Männer zwischen 15 und 35 Jahren mit einer Inzidenz von etwa 18-28 pro 100.000 Einwohner pro Jahr bei Männern und 1,2-6 pro 100.000 bei Frauen. Das Geschlechterverhältnis beträgt etwa 6:1 zugunsten der Männer. Der sekundäre Spontanpneumothorax tritt häufiger bei älteren Patienten mit vorbestehenden Lungenerkrankungen auf, besonders bei COPD-Patienten über 60 Jahren.
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