Die proximale Femurfraktur bezeichnet einen Knochenbruch im körpernahen Anteil des Oberschenkelknochens und umfasst …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die proximale Femurfraktur bezeichnet einen Knochenbruch im körpernahen Anteil des Oberschenkelknochens und umfasst Schenkelhalsfrakturen, pertrochantäre sowie subtrochantäre Frakturen. Sie stellt eine der häufigsten Frakturen des älteren Menschen dar und gilt als chirurgischer Notfall mit Operationsindikation innerhalb von 24 Stunden. Die Fraktur entsteht typischerweise durch ein Niedrigenergietrauma bei osteoporotischem Knochen oder durch Hochrasanztrauma bei jüngeren Patienten.
MERKE
Proximale Femurfraktur ist ein chirurgischer Notfall - Operation innerhalb von 24 Stunden senkt Mortalität signifikant.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz der proximalen Femurfraktur beträgt in Deutschland etwa 150.000 Fälle pro Jahr mit steigender Tendenz aufgrund der demographischen Entwicklung. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer, wobei der Altersgipfel zwischen 70 und 85 Jahren liegt. Die Ein-Jahres-Mortalität beträgt je nach Patientenkollektiv 20 bis 30 Prozent, was die Schwere dieser Verletzung unterstreicht.
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