Die Pyelonephritis ist eine bakterielle Infektion des Nierenbeckens und des Nierenparenchyms, die in der Regel durch …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Pyelonephritis ist eine bakterielle Infektion des Nierenbeckens und des Nierenparenchyms, die in der Regel durch eine aufsteigende Infektion aus den unteren Harnwegen entsteht. Man unterscheidet zwischen der akuten und der chronischen Form, wobei die akute Pyelonephritis eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung darstellt. Die Erkrankung wird nach ICD-10 unter N10 (akute tubulointerstitielle Nephritis) klassifiziert.
MERKE
Die Pyelonephritis ist eine obere Harnwegsinfektion mit Nierenbeteiligung - im Gegensatz zur Zystitis als untere Harnwegsinfektion.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Frauen sind aufgrund der kürzeren Harnröhre etwa fünfmal häufiger betroffen als Männer. Die Inzidenz beträgt etwa 10-20 Fälle pro 10.000 Einwohner pro Jahr. Besonders gefährdet sind Schwangere, Diabetiker und Patienten mit Harnabflussstörungen. Bei Männern tritt die Erkrankung gehäuft im höheren Lebensalter bei Prostatahyperplasie auf.
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