Das Schädel-Hirn-Trauma bezeichnet eine durch äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf verursachte Verletzung des Gehirns …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Das Schädel-Hirn-Trauma bezeichnet eine durch äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf verursachte Verletzung des Gehirns mit oder ohne Schädelfraktur. Es umfasst das gesamte Spektrum von der leichten Gehirnerschütterung bis hin zur schweren Hirnkontusion mit intrakraniellen Blutungen. Die Schädigung kann primär durch die direkte Krafteinwirkung oder sekundär durch nachfolgende pathophysiologische Prozesse entstehen.
MERKE
SHT = Trauma + neurologische Symptomatik. Ohne neurologische Symptome liegt lediglich eine Schädelprellung vor.
II.
EPIDEMIOLOGIE
In Deutschland erleiden jährlich etwa 270.000 Menschen ein Schädel-Hirn-Trauma, was einer Inzidenz von etwa 332 pro 100.000 Einwohner entspricht. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen mit einem Altersgipfel zwischen 15 und 25 Jahren sowie über 75 Jahren. Das SHT ist die häufigste Todesursache bei Personen unter 45 Jahren und verursacht etwa 40 Prozent aller traumabedingten Todesfälle.
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