Die Schulterluxation bezeichnet die vollständige Trennung der Gelenkflächen zwischen Humeruskopf und Cavitas glenoidalis …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Schulterluxation bezeichnet die vollständige Trennung der Gelenkflächen zwischen Humeruskopf und Cavitas glenoidalis des Schulterblattes. Sie ist die häufigste Luxation des menschlichen Körpers und tritt in über 95 Prozent der Fälle als vordere (anteriore) Luxation auf. Die Luxation führt zu einer federnden Fixation des Armes in leichter Abduktion und Außenrotation.
MERKE
Die Schulter ist das am häufigsten luxierte Gelenk des Menschen - über 95 Prozent sind vordere Luxationen.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz der Schulterluxation beträgt etwa 17 bis 24 pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Männer sind etwa dreimal häufiger betroffen als Frauen. Der erste Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr (sportlich aktive junge Männer), der zweite Gipfel bei Patienten über 60 Jahren (Bagatelltraumata bei degenerativen Veränderungen).
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