Die Sprunggelenkfraktur bezeichnet einen Knochenbruch im Bereich des oberen Sprunggelenks, der typischerweise den …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Sprunggelenkfraktur bezeichnet einen Knochenbruch im Bereich des oberen Sprunggelenks, der typischerweise den Außenknöchel (Malleolus lateralis), den Innenknöchel (Malleolus medialis) oder beide Knöchel sowie die hintere Tibiakante (Volkmann-Dreieck) betreffen kann. Sie entsteht meist durch indirekte Gewalteinwirkung mit Rotations- und Abduktions- oder Adduktionsmechanismen und gehört zu den häufigsten Frakturen des Erwachsenenalters.
MERKE
Die Sprunggelenkfraktur ist eine der häufigsten Frakturen überhaupt und erfordert stets die Beurteilung der Syndesmosenstabilität.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Sprunggelenkfraktur weist eine Inzidenz von etwa 100-180 pro 100.000 Einwohner pro Jahr auf und ist damit eine der häufigsten Frakturen des Menschen. Sie betrifft Frauen und Männer etwa gleich häufig, wobei Männer häufiger durch Sportunfälle und Frauen häufiger durch Stolperstürze betroffen sind. Der Altersgipfel liegt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr, bei Sportlern auch deutlich früher.
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