Tachykardie bezeichnet eine Herzfrequenz von mehr als 100 Schlägen pro Minute beim Erwachsenen. Sie kann als …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Tachykardie bezeichnet eine Herzfrequenz von mehr als 100 Schlägen pro Minute beim Erwachsenen. Sie kann als physiologische Reaktion auf körperliche Belastung oder als pathologischer Zustand bei verschiedenen kardialen und extrakardialen Erkrankungen auftreten. Die Einteilung erfolgt nach dem Ursprungsort in supraventrikuläre und ventrikuläre Tachykardien.
MERKE
Tachykardie ist definiert als Herzfrequenz über 100/min beim Erwachsenen. Die Unterscheidung zwischen Schmalkomplex- und Breitkomplextachykardie ist entscheidend für die Therapie.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Tachykardien gehören zu den häufigsten Rhythmusstörungen in der klinischen Praxis. Die Sinustachykardie ist die häufigste Form und betrifft alle Altersgruppen. Vorhofflimmern als häufigste supraventrikuläre Tachyarrhythmie zeigt eine altersabhängige Prävalenz von etwa 1-2% der Gesamtbevölkerung, bei über 80-Jährigen steigt sie auf über 10%.
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