Die tiefe Venenthrombose ist ein partieller oder vollständiger thrombotischer Verschluss der tiefen Leit- und …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die tiefe Venenthrombose ist ein partieller oder vollständiger thrombotischer Verschluss der tiefen Leit- und Muskelvenen, der vorwiegend in den unteren Extremitäten auftritt. Sie entsteht durch eine intravasale Blutgerinnung im venösen System und kann zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie führen. Die TVT und die Lungenembolie werden gemeinsam als venöse Thromboembolie bezeichnet.
MERKE
Die TVT ist ein akuter Notfall - jede TVT kann eine Lungenembolie auslösen, daher sofortige Antikoagulation bei Verdacht!
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die jährliche Inzidenz der tiefen Venenthrombose liegt bei etwa 1-2 pro 1000 Einwohner in Deutschland. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter exponentiell an, wobei Personen über 60 Jahre besonders häufig betroffen sind. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen, wobei bei Frauen im gebärfähigen Alter durch hormonelle Faktoren ein erhöhtes Risiko besteht.
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