Die ventrikuläre Tachykardie ist eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung mit Ursprung unterhalb der …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die ventrikuläre Tachykardie ist eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung mit Ursprung unterhalb der His-Bündel-Bifurkation und einer Herzfrequenz von mehr als 100 Schlägen pro Minute, typischerweise zwischen 150 und 250 Schlägen pro Minute. Sie ist definiert durch mindestens drei aufeinanderfolgende ventrikuläre Komplexe mit einer QRS-Breite von mehr als 120 Millisekunden. Die ventrikuläre Tachykardie kann hämodynamisch stabil oder instabil verlaufen und in Kammerflimmern degenerieren.
MERKE
Ventrikuläre Tachykardie bedeutet breiter QRS-Komplex über 120 Millisekunden, Herzfrequenz über 100 pro Minute, mindestens drei konsekutive Schläge ventrikulären Ursprungs.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die ventrikuläre Tachykardie tritt überwiegend bei Patienten mit struktureller Herzerkrankung auf, wobei etwa 80 Prozent der Fälle mit einer koronaren Herzkrankheit assoziiert sind. Männer sind häufiger betroffen als Frauen mit einem Verhältnis von etwa 3 zu 1. Die Inzidenz steigt mit zunehmendem Alter und beträgt bei Patienten nach Myokardinfarkt etwa 3 bis 5 Prozent im ersten Jahr.
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