Vorhofflimmern ist eine supraventrikuläre Herzrhythmusstörung, die durch eine unkoordinierte elektrische Aktivität der …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Vorhofflimmern ist eine supraventrikuläre Herzrhythmusstörung, die durch eine unkoordinierte elektrische Aktivität der Vorhöfe mit einer Frequenz von 350-600 pro Minute gekennzeichnet ist. Die Vorhofkontraktionen sind ineffektiv und die Überleitung auf die Kammern erfolgt unregelmäßig, was zu einer absoluten Arrhythmie führt. Es handelt sich um die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung im klinischen Alltag.
MERKE
Vorhofflimmern ist durch eine absolute Arrhythmie mit unregelmäßigen RR-Abständen und fehlenden P-Wellen im EKG charakterisiert.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz des Vorhofflimmerns beträgt etwa 1-2% der Gesamtbevölkerung und steigt mit zunehmendem Alter stark an. Bei Personen über 80 Jahren liegt die Prävalenz bei etwa 10-15%, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Das Lebenszeitrisiko für die Entwicklung von Vorhofflimmern beträgt etwa 25% ab dem 40. Lebensjahr.
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