Eine Wirbelfraktur bezeichnet einen Knochenbruch eines oder mehrerer Wirbel der Wirbelsäule, wobei die Lendenwirbelsäule …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Eine Wirbelfraktur bezeichnet einen Knochenbruch eines oder mehrerer Wirbel der Wirbelsäule, wobei die Lendenwirbelsäule und der thorakolumbale Übergang am häufigsten betroffen sind. Der ICD-10 Code S32.0 bezieht sich spezifisch auf Frakturen der Lendenwirbelsäule. Die Fraktur kann stabil oder instabil sein, wobei die Instabilität durch Beteiligung mehrerer Säulen nach Denis oder durch neurologische Defizite definiert wird.
MERKE
Der thorakolumbale Übergang (Th11-L2) ist die häufigste Lokalisation von Wirbelfrakturen aufgrund des Übergangs von der steifen Brustwirbelsäule zur beweglichen Lendenwirbelsäule.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Inzidenz von Wirbelfrakturen beträgt etwa 50-100 pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Bei jüngeren Patienten (20-40 Jahre) überwiegen traumatische Ursachen mit männlicher Prädominanz, während bei älteren Patienten (über 60 Jahre) osteoporotische Frakturen mit weiblicher Prädominanz dominieren. Etwa 50% aller osteoporotischen Frakturen betreffen die Wirbelsäule.
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