Die Wundversorgung umfasst alle therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Gewebedefekten mit dem Ziel der …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Wundversorgung umfasst alle therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Gewebedefekten mit dem Ziel der Wiederherstellung der Hautintegrität und Vermeidung von Infektionen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen primärer Wundheilung (Sanatio per primam intentionem) bei adaptierten Wundrändern und sekundärer Wundheilung (Sanatio per secundam intentionem) bei klaffenden oder infizierten Wunden. Die korrekte Wundbeurteilung und Wahl der Versorgungsmethode sind entscheidend für den Heilungsverlauf.
MERKE
Primäre Wundheilung bei sauberen, adaptierbaren Wunden innerhalb von 6-8 Stunden; sekundäre Wundheilung bei infizierten, älteren oder stark verschmutzten Wunden.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Wunden gehören zu den häufigsten Vorstellungsgründen in chirurgischen Notaufnahmen und Praxen. Etwa 30-40% aller chirurgischen Notfälle betreffen traumatische Wunden, wobei Männer aufgrund beruflicher und freizeitbedingter Exposition häufiger betroffen sind. Chronische Wunden betreffen in Deutschland etwa 2-4 Millionen Menschen, vorwiegend ältere Patienten mit Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit.
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