Die Zöliakie ist eine chronische, immunvermittelte Enteropathie des Dünndarms, die bei genetisch prädisponierten …
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AUFBAU
IV.
Pathophysiologie
V.
Klassifikation
VI.
Symptome
VII.
Diagnostik
VIII.
Therapie
IX.
Komplikationen
X.
Differentialdiagnosen
XI.
Prognose
XII.
Prävention
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I.
DEFINITION
Die Zöliakie ist eine chronische, immunvermittelte Enteropathie des Dünndarms, die bei genetisch prädisponierten Personen durch die Aufnahme von Gluten ausgelöst wird. Sie führt zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut mit Zottenatrophie und konsekutiver Malabsorption. Die Erkrankung ist auch unter den Bezeichnungen glutensensitive Enteropathie oder einheimische Sprue bekannt.
MERKE
Zöliakie ist eine lebenslange Erkrankung mit strikter glutenfreier Diät als einziger kausaler Therapie.
II.
EPIDEMIOLOGIE
Die Prävalenz der Zöliakie in Europa beträgt etwa 1 Prozent der Bevölkerung, wobei eine hohe Dunkelziffer vermutet wird. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei zwei Manifestationsgipfel bestehen: im Kleinkindalter nach Einführung glutenhaltiger Beikost und im vierten bis fünften Lebensjahrzehnt.
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